Weltspartag 2011 zurück
Meinungsblog mit Vorstandsvorsitzendem Betriebsökonom Wilfried Hopfner
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Kinder tun das wahrscheinlich weniger aus ihrem ganz persönlichen Antrieb heraus, etwas von dem Geld, das sie nicht gebraucht haben, auf die Seite zu legen. Da kommt schon uns Erwachsenen eine wichtige Rolle zu, nämlich jene, unsere Kinder immer wieder während des Jahres ans Sparen zu erinnern. Die Weltsparwoche und der Weltspartag sind dann sozusagen der Tag des Bilanzziehens. Ein Tag, um sich darüber zu freuen, was man geschafft hat. Kleine Erfolgserlebnisse mit großer Wirkung! Das persönliche Erfolgserlebnis besteht darin, sich etwas auf die Seite gelegt zu haben. Für später. Um sich dann einen lang ersehnten Wunsch einer größeren Anschaffung zu erfüllen oder ganz einfach auch für etwas Unvorhergesehenes vorgesorgt zu haben. Es gibt aber auch einen großen gesamtwirtschaftlichen Aspekt des Sparens. Nur das, was viele sich mit Sparen auf die Seite legen, kann schlussendlich auch genutzt werden, um es anderen zur Verfügung zu stellen, die Geld in Form eines Kredites brauchen. Ein Kreislauf, für den wir Banken - und die Raiffeisenbanken im Speziellen - geschaffen wurden. Ein Auftrag, der immer wichtig war, der heute wichtig ist und der in Zukunft noch viel mehr an Bedeutung gewinnen wird. Freuen wir uns alle mit den Kindern und Jugendlichen über ihr persönliches Erfolgserlebnis und auch über die volkswirtschaftliche Bedeutung des Sparens unter dem Motto, das Friedrich Wilhelm Raiffeisen schon vor über 150 Jahren geprägt hat: "Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele." Mit.Einander - Für.Einander, das ist das Motto der Vorarlberger Raiffeisenbanken, welches gerade in der Weltsparwoche ganz konkret erlebbar wird. |
Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, macht sich in seinem Meinungsblog Gedanken zu den Finanzmärkten.
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